Hundekrankheiten - Das müssen Sie wissen!

Wie bei Menschen, kommt es genauso auch bei Hunden vor dass diese im Hundeleben von mehreren Krankheiten betroffen werden können. Welche dass sind und was Sie dagegen tun können erfahren Sie hier!

Welche Hundekrankheiten gibt es?

Es gibt eine große Anzahl an verschiedenen Hundekrankheiten, ich möchte Ihnen nun die häufigsten Hundekrankheiten anhand einer Tabelle kurz vorstellen:

Die Tabelle enthält die häufigsten Hundekrankheiten, weitere Krankheiten sind z.b.

  • Herzwurmkrankheit
  • Hüftdysplasie
  • Hundestaupe
  • Salmonellose
  • Tollwut
  • Scheinträchtigkeit
  • Zwingerhusten

Die Tabelle soll lediglich einen ersten Überblick geben. Bei ernsthaften Krankheiten empfiehlt sich in jedem Fall der Gang zum Tierarzt und ein persönliches Beratungsgespräch.

 

Gibt es bestimmte Krankheiten die im Alter auftreten?

Viele Hunde werden im Alter anfälliger, das passiert u.a. weil oft im Hundealter die Gelenke, die Muskelatur und das Immunsystem nicht mehr so stark ist. Natürlich gibt es auch wie bei Menschen, Hunde die trotz hohen Alters top fit sind.

Die Krankheiten die im Alter auftreten können, sind im Prinzip die gleichen die auch bereits im jungen und im mittleren Alter auftreten können. Ich möchte Ihnen nun sagen was Sie persönlich tun können, um Ihren Hund ein möglichst beschwerdenfreies Leben zu ermöglichen.

Tipp #1: Gehen Sie regelmäßig zum Tierarzt und lassen Sie folgendes machen:

  • Impfungen
  • Parasiten-Vorbeugungsmaßnahmen
  • die Pflege von Krallen, Zähnen, Ohren und Augen
  • ein Gesundheitscheck

Tipp #2: Pflegen Sie Ihren Hund und schenken Sie viel Fürsorge und Liebe

  • sorgen Sie dafür dass sich Ihr Hund gesund ernährt
  • geben Sie Ihren Hund kleine Massagen und Streicheleinheiten
  • machen Sie kleine Übungen um Ihren Hund auch im Alter fit zu halten

 

Kann ich mich durch eine Hundekrankheit anstecken?

Ja, dass ist möglich. Und zwar nicht nur dass Ihr Hund Sie anstecken kann, sondern auch dass Sie Ihren Hund anstecken können. Der Fachbegriff dafür nennt sich Zoonose. Derzeit sind rund 200 Krankheiten bekannt die unter Zoonose fallen, u.a. folgende:

  • Tollwut - Virusinfektion, die leider oft tötlich endet
  • Krätze/Räude - Milbenerkrankung, vielfältige Symptome es bestehen gute Heilungschancen
  • Leptospirose - bakterielle Infektion, Behandlung erfolgt durch Antibiotika

Sie müssen sich jetzt keine Sorgen machen, dass für Sie und Ihren Hund Lebensgefahr besteht. Die allerwenigsten Krankheiten sind wirklich lebensgefährlich. Viele Krankheiten lassen sich heutzutage problemlos heilen. Damit Sie sich keine Sorgen machen, möchte ich Ihnen 3 Tipps mit auf dem Weg geben.

  1. Achten Sie auf Hygiene und Sauberkeit
  2. Lassen Sie Ihren Hund regelmäßig beim Tierarzt untersuchen
  3. Das Risiko sich bei einem Menschen anzustecken ist ein vielfaches höher als bei einem Hund

Ich hoffe dass ich Ihnen die Angst und die Sorgen etwas nehmen konnte. Falls Sie oder Ihr Hund sich doch einmal (gegenseitig) angesteckt haben sollten, besteht in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Oft handelt es sich um schnell heilbare Krankheiten, die keine bleibenden Schäden hinterlassen.

 

Auf Nummer sicher gehen

Ich würde Ihnen empfehlen eine Hundekrankenversicherung abzuschließen für den Fall, dass etwas schlimmes passieren sollte bekommen Sie einen Teil oder sogar die komplette Summe gezahlt bzw zurückerstattet. Es gibt unter anderem die Hundehaftpflicht, aber die sollte ja jedem bekannt sein und auch jeder Hundebesitzer haben.

Was sollte ich bei einem Urlaub beachten?

Zu aller Erst benötigen Sie einen EU-Heimtierausweis diesen bekommen Sie vom Tierarzt. Es ist ein extrem wichtiges Dokument, denn der Tierarzt dokumentiert durchgeführte Impfungen und somit die Gesundheit und Unbedenklichkeit des Hundes in Bezug auf Ansteckungsrisiken. Es gibt dennoch Unterschiede bei der Einreise in andere Länder, deswegen muss der "Hundepass" auch eindeutig dem Hund zugeordnet sein. Dies geschieht z.B. durch eine Tätowierung am oder im Ohr, auch ein implantierter Mikrochip ist möglich. Die entsprechende Identifikationsnummer wird im EU-Heimtierausweis eingetragen. Hier sind eigentlich alle Angaben von Hund und Halter eingetragen. Ich empfehle außerdem vor einem Reiseantritt einen ganz normalen Gesundheitscheck durchführen zu lassen und eine Reiseapotheke mitzunehmen für Notfälle. Meistens befinden sich ca. 10-12 Teile in der Reiseapotheke.

  • 1 Wundkompresse, steril
  • 1 Verbandpäckchen, steril
  • 1 Fixierbinde, steril
  • 1 Heftpflasterspule
  • 2 Alkoholtupfer
  • 1 Einwegspritze 20 ml
  • 1 Pinzette
  • 1 Paar Vinylhandschuhe
  • 1 Floh- und Läusekamm
  • 1 Zeckenzange

Diese Reiseapotheke wird Ihnen die Reise auf jeden Fall erleichtern, denn es kann jeder Zeit etwas passieren egal, ob es eine Zecke aus dem Wald oder Flöhe aus der Unterkunft sind. Bei einer schlimmeren Erkrankung sollten sie selbstverständlich sofort einen Tierarzt aufsuchen, denn diese Hilfsmittel dienen wirklich nur für die häufigen Kleinigkeiten die im Urlaub passieren können.

 

 

 

 

 

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